Info Welpenkauf - beaglevomtraumland.de

Startseite PAULA PEGGY BONNYBELL DAVINA NELSON ADRIAN Bildergallerie Würfe Info Welpenkauf Beagletreffen Buchtipp Wir über uns

Der Züchter & Der Welpenkauf


DER PREIS:


Oder kann ich einen guten Freund mit Geld aufwiegen? Sie sind überraschit oder erstaunt, was ein Rassehundewelpe bei einem Züchter einer Rasse kosten soll? Sie waren bestimmt auf einer Rassehundeausstellung und haben dort diese wunderbaren und herrlichen Hunde gesehen, sich in einen bestimmte Rasse verliebt und es soll solch ein Hund sein. Um solch einen Hund zu erwerben, wird gleich das Internet, die Kleinanzeigen diverser Hundezeitschriften und der Tiermarkt der Tageszeitung durchstöbert. Einige Züchter werden angerufen. Doch, oh Schreck, was für eine Überraschung: Sooo viel, soll ich für einen Hund (Welpen) bezahlen? Diesen Züchtern will ich nicht soviel Geld in den Rachen schmeißen. Die verdienen sich ja dumm und dämlich. Aber welch ein Glück, es gibt ja auch Hunde zu einem Bruchteil des Preises, den die geldgieren Züchter verlangen. Wie kommt es zu diesen großen Preisunterschieden?


GANZ EINFACH:


Fachgerechte und artgerechte Haltung der Elterntiere und die liebevolle, fürsorgliche Aufzucht in geeigneter Umgebung, haben ihren Preis! Erst einmal zu den vermeintlich günstigen (billigen) Preisen. Werden Welpen zu einem vermeintlichen günstigen Preis angeboten, haben Elterntiere und auch die Welpen diesen Preis mit körperlichen u. geistigen Schäden teuer zu bezahlen. Die Hündinnen werden nur als Geburtsmaschinen, meistens in Kellern, Schuppen, Scheunen, Ställen und Verliesen, ohne ausreichend menschlichen Kontakt und Fürsorge gehalten mit nur einem Ziel, möglichst viele Welpen zu produzieren. Auch werden in diesem Zusammenhang, Welpen aus dem nahen Ausland, viel zu früh, 5.-6. Woche, günstig zur Weitervermittlung oder als eigene angeboten. Ausländische Züchter bieten sogar an, die Welpen zu bringen.


DAS HAT NUR EINEN GRUND:


Die Keller, Schuppen und Verliese (Vermehrungsstätten) sollen nicht gesehen werden. Über diese Welpen werden sich keine Gedanken von seitens so genannter Züchter und auch Käufer gemacht, hinsichtlich Charakter, Wesen und Gesundheit. Meistens wird viel zu früh entwöhnt und minderwertiges Futter verwendet. Für die geistige Entwicklung ist nichts übrig. Jedoch sind die ersten Wochen des Welpen entscheidend bzw. die wichtigsten, es ist die Prägephase! Wenn diese verloren ist, kann der Welpe oder später der Hund, dieses nicht mehr aufholen.Hat man solch einen Welpen in seiner Familie aufgenommen, ist er oft verängstigt, schreckhaft und lässt sich nur ungern anfassen, weil er es nicht gelernt hat. Bald lässt auch die körperliche Gesundheit nach, weil an Impfungen, Wurmkuren und Futter gespart wurde. Auf den neuen Hundebesitzer kommen Tierarztkosten zu, meist nicht unerheblich. Da man den kleinen Liebling in sein Herz geschlossen hat und für sein Wohlbefinden alles tut. Nicht unerheblich sind Kummer und Sorgen um den Kleinen, die das Verhältnis Mensch, Tier belasten.






FAZIT:


Solange Welpen aus solchen Haltungen gekauft werden, solange werden Zuchtmaschinen (Hündinnen) missbraucht. Sie wollen jedoch einen gesunden, vitalen Welpen und auch lange Freude an ihrem Liebling haben!


SIE KAUFEN BEIM ZÜCHTER:


Der Züchter ist einem Zuchtverband angeschlossen und unterliegt strengen Vorschriften, z.B. Zuchttauglichkeit und Zuchtalter der Elterntiere, Häufigkeit der Würfe, gesundheitliche Vorsorge der Elterntiere und Welpen, Wurfabnahme durch den Zuchtwart, Abgabealter der Welpen und und und..... Mit den Elterntieren muss bis zur Zuchttauglichkeit mehrere Ausstellungen besucht werden, damit man sich am Standart messen kann, Vorsorgeuntersuchungen, damit Erbkrankheiten auszuschließen sind. Die Elterntiere müssen zusammen passen. Ist die Hündin tragend, muss sie entsprechend behandelt werden, besonderes Futter, abgestimmte Bewegungen, Ultraschalluntersuchung, besondere Aufmerksamkeit, evtl. Röntgenuntersuchungen.






DIE GEBURT:


Die Wurfkiste, Decken und Rotlichtlampe sind bereit. Während der Geburt braucht die Hündin und die neugeborenen Welpen die ganze Aufmerksamkeit des Züchters. Es soll ja von Anfang an alles gut gehen. In den ersten 2-3 Wochen erledigt fast alles die Mutter und der Züchter beobachtet und kontrolliert die Entwicklung der Welpen. Ab der 3. Woche wird mit Brei zugefüttert. Regelmäßiges Wechseln der Unterlagen ist eine Selbstverständlichkeit. Wichtig ist die Nähe der Mutter zu den Welpen, ebenso des Züchters um eine optimale Prägung der Welpen zu gewährleisten. Ab der 4. Woche bis zum Abgabedatum 9.-10. Woche soll der Welpe an möglichst viele Umweltgeräusche gewöhnt werden und viel Zeit mit spielen verbingen.


HUNDEZUCHT ist an 365 TAGEN ein 24 STUNDEN-JOB DAS MACHT DEN PREIS


Zum Schluss noch ein Spruch, leider ist der Verfasser unbekannt.


Solange der Mensch denkt, das Hunde nicht fühlen können, müssen Hunde fühlen, das Menschen nicht denken können.